Das Problem

Einspeisen lohnt sich immer weniger

Neue Anlagen bekommen heute nur noch 7,70 ct pro kWh, und ab 2027 soll die feste Einspeisevergütung für Neuanlagen ganz wegfallen. Alte Anlagen fallen nach 20 Jahren aus der EEG-Förderung und bekommen dann nur noch den Marktwert. Bei negativen Börsenpreisen gibt es für neue Anlagen gar nichts.

7,70 ct/kWh
Neuanlagen bis Ende 2026
Feste Vergütung für 20 Jahre bei Teileinspeisung bis 10 kWp (Inbetriebnahme ab 1. August 2026). Ab 2027 soll sie für neue Anlagen wegfallen (noch nicht beschlossen): Geplant ist nur noch eine befristete Übergangszahlung, danach Direktvermarktung.
~3,8 ct/kWh
Ü20-Anlagen (aus der Förderung)
Nach 20 Jahren endet die EEG-Förderung. Dann gibt es nur noch den Marktwert Solar: 2025 waren das 4,51 ct, nach Abzug der Vermarktungspauschale rund 3,8 ct. Der Wert ändert sich jedes Jahr, die Regel gilt bis Ende 2032.
0 ct/kWh
Bei negativen Strompreisen
Solarspitzengesetz: Anlagen, die seit dem 25. Februar 2025 ans Netz gehen, bekommen mit Smart Meter in jeder Viertelstunde mit negativem Börsenpreis keine Vergütung. Ohne Smart Meter dürfen sie nur 60 % ihrer Leistung einspeisen.

Seit 2021 fallen jedes Jahr zehntausende PV-Anlagen aus der 20-jährigen EEG-Förderung. Die Frage ist nicht ob, sondern wann es deine trifft.

Stand: Oktober 2026. Die Änderungen ab 2027 stehen in einem Regierungsentwurf zur EEG-Novelle, der noch nicht beschlossen ist und sich im Bundestag noch ändern kann.

Die Lösung

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